Wer zuerst kommt, mahlt zuerst (First come, first served)

ORF Austria:

Ob man bei einem Vorstellungsgespräch erfolgreich ist oder nicht, hängt nicht nur von der eigenen Leistung ab. Entscheidend ist, wie gut die Kandidaten sind, die sich davor vorgestellt haben. Wer als erster drankommt, hat statistisch bessere Chancen, zeigt eine neue Studie aus den USA.

Menschen, die an einem Tag viele ähnliche Entscheidungen treffen müssen, verlieren leicht den Überblick. Sie treffen jede Entscheidung für sich und sind nicht in der Lage, die Konsequenzen der einzelnen Entscheidungen miteinander zu verknüpfen. Dieser Umstand wird in der Psychologie auch als “narrow bracketing” bezeichnet. Die Entscheidungsträger setzen Scheuklappen auf, weil sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.

Der Psychologe Uri Simonsohn von der University of Pennsylvania und die Betriebswirtin Francesca Gino von der Harvard Business School haben dieses Phänomen nun im Zusammenhang mit Vorstellungsgesprächen untersucht. Genauer, mit Bewerbungen für Master-Lehrgänge an amerikanischen Universitäten.

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