Vokale vermitteln Größe

ORF News Austria:

Die Forscher arbeiteten mit 28 Babys im Alter von vier Monaten. Ihre Muttersprache war Spanisch. Sie spielten den Babys Silben vor, die aus Konsonanten und den Vokalen I, O, E oder A zusammengesetzt waren. Bedeutung hatten die Silben keine. Während die Babys eine Silbe hörten, zeigten ihnen die Forscher gleichzeitig mehrere geometrische Figuren. Die Kreise, Ovale, Quadrate und Dreiecke waren unterschiedlich groß und hatten verschiedene Farben. Mit einem sogenannten Eyetracker wurde das Blickverhalten der Babys aufgezeichnet.

Hörten die Babys Silben mit den Vokalen I und E, fiel ihr Blick als erstes auf kleinere geometrische Figuren. Sie betrachteten diese auch länger als die größeren Abbildungen. Ertönten Silben mit A und O, verhielten sich die Babys genau umgekehrt: Sie sahen die größeren Figuren zuerst und länger an.

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