Fremdsprachiges Denken ist vernünftiger (Thinking in a foreign language is rational)

ORF Austria:

Der Ton macht bekanntlich die Musik – und nicht nur dieser: Wie der israelisch-amerikanische Psychologe Daniel Kahneman in den 1980er Jahren herausgefunden hat, können selbst staubtrocken formulierte Botschaften völlig unterschiedliche Wirkungen haben.

Ob man in einen leeren Korb sechs Äpfel gibt oder aus einem Korb mit zehn Äpfeln vier herausnimmt, läuft logisch betrachtet auf das Gleiche hinaus. Psychologisch nicht notwendigerweise: “Framing-Effekt” heißt diese systematische Verzerrung unserer Wahrnehmung.

Boaz Keysar von der University of Chicago hat den Effekt nun erneut überprüft. Er bat Probanden ins Labor, legte ihnen einen Text vor und bar sie, zwischen zwei Optionen zu wählen:

“Eine gefährliche Krankheit breitet sich seit kurzem aus. Ohne den Einsatz von Medikamenten werden 600.000 Menschen daran sterben. Um den Tod dieser Menschen zu verhindern, stehen zwei Medikamente zur Verfügung. Wenn Sie Medikament A wählen, wird das Leben von 200.000 Menschen gerettet. Wenn Sie Medikament B wählen, besteht eine Wahrscheinlichkeit von 33,3%, dass die 600.000 Menschen gerettet werden – und eine Wahrscheinlichkeit von 66,6%, dass niemand gerettet wird.”

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