Frauen erscheinen als Sexobjekte

Der Spiegel:

Was sieht jemand beim Blick auf das Foto einer kaum bekleideten oder nackten Frau: einen Menschen oder ein Objekt? Und werden Männer in Badehose oder Unterwäsche anders wahrgenommen? Diesen Fragen sind belgische und US-amerikanische Psychologen in einem Experiment nachgegangen.

Im Fachmagazin “Psychological Science” berichten sie, dass sie einen deutlichen Unterschied feststellen konnten, und Frauen wortwörtlich als Sexobjekte wahrgenommen werden. Die Forscher um Philippe Bernard von der Université Libre in Brüssel nutzten einen bekannten psychologischen Effekt, um dies zu ermitteln: Werden Fotos auf den Kopf gestellt gezeigt, haben Menschen Probleme, Gesichter oder ganze Personen wiederzuerkennen. Bei Objekten, beispielsweise Gebäuden, tritt der sogenannten Inversionseffekt dagegen nicht auf.

78 Studenten, 41 Männer und 37 Frauen, sahen sich für das Experiment Fotos von Männern oder Frauen an, die nur Unter- oder Badewäsche trugen und eine möglichst neutralen Gesichtsausdruck hatten. Ein Foto wurde dabei nur für einen kurzen Augenblick gezeigt, anschließend bekamen die Probanden zwei Bilder zur Auswahl – das Original sowie eine gespiegelte Variante – und sollten sagen, welches sie eben gesehen hatten.

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