Ekel macht scharfsichtig (Disgust makes us perceptive)

ORF Austria:

Bestimmte Gerüche, der Anblick menschlicher Ausscheidungen oder von verdorbenen Speisen rufen bei Menschen Ekel hervor, was bis zu Brechreiz und Übelkeit führen kann. Der starke körperliche Widerwillen ist aus evolutionärer Sicht sinnvoll. Er schützt uns vor Krankheiten und Vergiftungen.

Laut den Forschern um Gary Sherman von der Harvard University ist dieser Schutzmechanismus vermutlich mit ein Grund dafür, dass wir schmutzige Dinge generell nicht so gern mögen. Deswegen hätten wir es lieber hell und sauber, in bestimmten Bereichen am liebsten Weiß, bspw. in Badezimmern oder Operationssälen. Die Gleichsetzung von Helligkeit und Reinheit ist Sherman zufolge kulturübergreifend.

Wenn Ekel ein Grund für diese Präferenz ist, sollte sich diese Empfindung auch auf die Wahrnehmung auswirken – damit wir selbst kleinste Verunreinigungen überhaupt sehen können, so die Vermutung der Forscher. Um das zu überprüfen, führten sie drei Experimente durch.

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