Denn wir wissen nicht, was wir sagen (For we know not what we say)

Süddeutsche Zeitung:

Wenn wir einen Satz sagen wollen, geht diesem im Idealfall ein Gedankenprozess voraus. Diese Gedanken wandelt unser Gehirn in Sprache um und anschließend kommen mehr oder weniger kluge Sätze aus unseren Mündern. Es gibt aber auch Forscher, die behaupten, dass Sprache nicht immer “geplant” wird – und dass Menschen zum Teil erst wissen, was sie reden, wenn sie sich sprechen hören. Folgt man diesem Ansatz, dann könnte man sie recht einfach davon überzeugen, etwas völlig anderes gesagt zu haben, als sie tatsächlich von sich gegeben haben.

Das Magazin Psychological Science berichtet in seiner aktuellen Ausgabe von einer Untersuchung an der Universität im südschwedischen Lund. Die Probanden machten den sogenannten Stroop-Test. Dabei werden den Versuchspersonen Wörter gezeigt, die Farben beschreiben – also beispielsweise das Wort “Gelb”. Benennen sollen sie jedoch die Farbe der Schrift. Unterscheidet sich das Wort von der Farbe, in der es geschrieben wurde (etwa das Wort “Gelb” in grüner Schrift), erhöht sich die Fehlerzahl.

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