Auch Mimik braucht Kontext

ORF Austria:

Mit einem anderen Aspekt der zwischenmenschlichen Interaktion hat sich Lisa Feldman Barrett in einer aktuellen Metastudie beschäftigt, nämlich mit der Interpretation menschlicher Gesichtsausdrücke. Hunderte Studien zum Thema hat die Forscherin gesichtet und kommt zum Schluss: Ohne Kontext können wir nicht erkennen, ob sich jemand gerade vor Lachen krümmt oder das Gesicht im Schmerz verzerrt. Ein Ausschnitt reicht meist nicht aus.

Als Beispiel nennt Barrett das Gesicht der Tennisspielerin Serena Williams nach ihrem Sieg über ihre Schwester Venus im Jahr 2008. Sieht man ihr Antlitz nur in Nahaufnahme, könnte man denken, sie leide an Schmerzen oder sei zornig. Erst wenn man den Rest des Fotos sieht, wird klar, dass sie sich gerade im totalen Siegestaumel befindet.

Read the full story: ORF Austria

Leave a comment below and continue the conversation.

Comments

Leave a comment.

Comments go live after a short delay. Thank you for contributing.

(required)

(required)