Ansteckende Erinnerungen
Süddeutsche Zeitung:
Erinnerungen erscheinen dem Menschen mitunter so unverrückbar, als wären sie in Stein gemeißelt. Doch Erinnerungen leben. Sie verändern sich, wenn Menschen sie mit anderen teilen. Und manchmal sterben sie, weil jemand stirbt, der sie mit einem Lebenden teilt. Zu dieser Erkenntnis kam die Psychologin Suparna Rajaram vor einigen Jahren.
Damals entdeckte sie den Mechanismus der ansteckenden Erinnerung an einem Pärchen: Einer der Partner litt an einer schweren Demenz – und mit dem Gedächtnisverlust des einen verlor auch der andere Partner seine Erinnerungen. “Wenn das Gegenüber gemeinsame Erinnerungen nicht bestätigen kann”, sagt Rajaram, “werden beide der Vergangenheit beraubt.”
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